im Rahmen von AHOJ Festival in der Zusammenarbeit mit zeitkind Verlag
Protagonistin des Romans ist die 33-jährige Emma. Wohnhaft in London versucht sie, ihre tschechische Herkunft zu verstehen, den Tod ihrer Mutter zu verarbeiten und Antworten auf die Fragen rund um das Verschwinden ihrer Partnerin zu finden. Sie beginnt zu reisen: Tschechien, USA... Die Geschichten, die sie auf ihrer Suche erlebt, sind nie geradlinig, sondern brechen immer wieder ab und zwingen Emma zur Neuorientierung. Hierin gleicht sie einer modernen Heldin auf der Quest. Zwischen den Überresten der eigenen und der Weltgeschichte steigt der Wasserspiegel katastrophal an und die Brände in Kalifornien werden immer stärker. Emma kämpft sich durch diese Widerstände, um der Liebe zu entkommen, in der niemand gewinnt. Schlussendlich erkennt sie: Was übrig bleibt vom Leben, sind Geschichten und die Frage, ob das Erzählen einem Menschen helfen kann, tragische Ereignisse zu verarbeiten.
Der erste Roman von Emma Kausc zeigt, dass die Autorin eine originelle Erzählerin ist, die Geschichten nicht nur farbenfroh erzählen, sondern auch reflektieren kann.
stammt aus Prag. Sie studierte am King‘s College London Zeitgenössische Kultur, Literatur und Kritische Theorie. 2018 wurde ihr Gedichtband Cycles/Cykly für den Jiří-Orten-Preis nominiert. Handlungsstörung ist ihr erstes Prosawerk. Preise: Literary Critics Award 2025; auf der Longlist für Magnesia Litera – Luxor Litera for prose (2025)